Hypnotherapie – Was kann diese Therapieform für Sie tun?

Dein Unterbewustsein kennt den Weg !

Die könnte als Leitspruch der Hypnotherapie gelten

Die Hypnotherapie ist eine Kurzzeittherapie. Sie beschränkt sich auf wenige Stunden. Die Behandlung erfolgt auftragsorientiert, wobei die Therapeutin mit den Klienten zusammen Ziele ermittelt, die sie in der weiteren Beratung verfolgt und deren Erreichen am Ende überprüft werden.

Wichtig für den Therapieerfolg ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung und deshalb sollte die Begegnung “auf gleicher Augenhöhe” stattfinden.

Bei der Hypnotherapie handelt es sich um eine seit 2006 wissenschaftlich anerkannte Psychotherapiemethode.

Die meisten Heilpraktiker bieten die Hypnotherapie bei folgenden Indikationen an:

  • Depressionen
  • chronische Schmerzen
  • Allergien
  • Unterstützung bei Schlaf- und Stressbeschwerden
  • Steigerung der Entspannungsfähigkeit
  • Burnout-Syndrom, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz
  • Mobbing
  • Steigerung der Gedächtnisleistung und Konzentrations-/ Lernfähigkeit
  • Ängste wie z.B: Prüfungsangst, Angst vor Zahnarztbehandlung u.a.
  • Phobien
  • Redeblockaden
  • Gewichtsreduktion / Raucherentwöhnung
  • Traumabearbeitung
  • und vieles mehr

Was ist versteht man unter Trance?

Der hypnotische Zustand ist ein Trancezustand, wie Sie ihn aus vielen Situationen im Alltag kennen. Immer wenn die Aufmerksamkeit gebunden ist, entsteht Trance z.B. beim Autofahren.: Sie fahren über eine längere Zeit immer das gleiche Fahrtempo, der Motor rauscht monoton, und Sie fahren und fahren und fahren und plötzlich sind Sie zuhause und wundern sich wie schnell die Zeit vergangen ist oder aber Sie können sich an einzelne Abschnitte der Fahrzeit kaum erinnern oder beim Anschauen eines spannenden Films versetzen wir uns auch in einen Trancezustand, ebenso sind uns aktive Trancen vertraut: vom Runner’s High beim Joggen oder im Zusammenhang mit Tanz und Musik begegnet uns das Phänomen “Trance” fast täglich.

Dieses sind Beispiele für Alltagstrancen. Die Trance ist ein natürlicher Schutzmechanismus für das Gehirn, um zwischenzeitlich am Tage für einige Minuten zu entspannen.

Ich möchten Ihnen den Ablauf einer Hypnosesitzung vorstellen:

Hypnose

Am Anfang steht die Anamnese. Diese dient zur Abklärung der Problematik und Zielfindung. Außerdem wird bei der Anamnese überprüft ob es evtl. Kontraindikationen gibt, die gegen eine hypnotherapeutische Maßnahmen sprechen, hierzu mehr weiter unten .

Die Einleitung der Trance erfolgt dann durch verschiedene Induktionsarten, die als sehr sanft und angenehm empfunden werden. Hierbei werden Körper und Geist maximal entspannt. Anschließend wird die Trance vertieft.
Den therapeutischen Trancezustand kann man sich modellhaft als einen Rahmen vorstellen, in dem die eigentliche Veränderungsarbeit durch blockadelösende energetische Verfahren, hypnotherapeutische Interventionen und moderne Coaching-Techniken erfolgt.

Während der gesamten Dauer der Hypnose besteht ein Dialog zwischen Hypnotiseur und Hypnotisand. Nach dem sanften Aufwecken werden die Empfindungen und Erlebnisse während der Trance besprochen.

Zur weiteren Unterstützung bekommt der Klient später eine CD mit der aufgenommenen Hypnosesitzung mit, um selbständig zuhause üben zu können.

Ist Hypnose gefährlich?

Hypnose ist völlig ungefährlich! Sie sind die ganze Zeit voll bei Bewusstsein, nur die Aufmerksamkeit ist ganz nach innen gerichtet. Sie sind also zu keiner Zeit hilflos oder der Hypnotherapeutin ausgeliefert! Niemand kann gegen seinen Willen hypnotisiert werden.

Kontraindikationen:

  • Epilepsie und ähnliche Anfallsleiden
  • Herzkrankheiten ( bedingt )
  • Thrombose
  • kürzlich vorgefallener Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • geistig behinderten Menschen
  • akute Suchterkrankungen
  • Psychosen (z.B. Schizophrenie, Bipolare Störung,…)
  • Einnahme von Psychopharmaka
  • Depressionen (bestimmte Arten)
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems

Außerdem sollte die Hypnose aus ethischen bzw. rechtlichen Gründen nicht angewendet werden:

  • bei Kindern und Jugendlichen ohne die Ausdrückliche Genehmigung des gesetzlichen Vertreters
  • bei Menschen mit Glaubenskonflikten (einige Religionen sehen die Hypnose auch heute noch trotz aller medizinischer Erkenntnisse und Erklärungen als Zauberei an)
  • bei Menschen, die Angst davor haben, hypnotisiert zu werden
  • bei Menschen, die nicht hypnotisiert werden möchten
  • bei Menschen, die nicht wissen, dass man sie hypnotisieren möchte